Meine sehr geehrten Damen und Herren,
Das Neujahr - Anblasen ist eine alte Tradition, die wir von der CSU als traditionsbewußte Partei aufrecht erhalten werden.
Das Weihnachtsfest liegt hinter uns und ein neues Jahr hat begonnen. Es ist noch jung, dieses Jahr und doch liegt über so manchem der Schatten der Ungewißheit. Was wird uns dieses Jahr bringen? Was wird es uns zumuten? Was wird es uns bringen an Klärung und Lichtblicken? Was wird es uns schenken und was wird es von uns fordern?
Ich darf Sie alle zusammen im Namen der Aidenbacher CSU recht herzlich begrüßen.
Ein herzliches Grüßgott gilt natürlich der Blaskapelle mit der Familie Aust und den Böllerschützen der Aidenbacher Bauernkämpfer mit ihrem Vorsitzenden Jürgen Lottner.
Zu Beginn eines neuen Jahres ist es üblich, dass man über das vergangene Jahr Rückschau hält, sich aber auch Gedanken über das kommende Jahr macht.
Lassen Sie mich in kurzen Stichpunkten das vergangene Jahr passieren.
Das Jahr 2007 wird unter vorgehaltener Hand als das Jahr der Naturkatastrophen bezeichnet. Sturmfluten, Waldbrände, schwere Erdbeben: Noch nie gab es so viele Desaster wie im vergangenen Jahr - fast 1000 Naturkatastrophen hat ein Versicherungskonzern gezählt. Die angerichteten Schäden sind kaum zu beziffern. Ich erinnere an "Kyrill", der am 18. Januar über Deutschland hinwegfegte und erhebliche Schäden angerichtet hat. Zum Glück sind wir bei uns in Aidenbach nahezu schadlos geblieben.
Das Thema Erderwärmung und Klimawandel wird häufig erwähnt und regt uns alle zum Nachdenken an.
Unser langjähriger Ministerpräsident Edmund Stoiber ist zurückgetreten. Wir haben mit Günther Beckstein einen neuen Ministerpräsidenten und mit Erwin Huber einen neuen Parteivorsitzenden der CSU bekommen.
Nachdem die Fussballweltmeisterschaft 2006 hoch gepriesen wurde, darf man durchaus daran erinnern, dass unsere Fussball Frauen Weltmeister geworden sind.
Auch unsere Handballer sind Weltmeister geworden.
Ich erinnere an die vielen Reformen, die verabschiedet wurden;
zuletzt das Rauchverbot, dass für viel Zündstoff und Diskussionen sorgt.
Positiv zu bemerken ist der Aufschwung der Wirtschaft. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich deutlich verringert.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
sehen wir der Zukunft entgegen und kehren wir zu unserer Marktgemeinde zurück.
Das beherrschende Thema ist die Kommunalwahl in Bayern und natürlich auch in Aidenbach.
Am 02. März sind Sie, verehrte Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, Ihren Bürgermeister und Ihren Marktgemeinderat neu zu bestimmen.
Wir von der CSU werden die anstehenden Wahlen sehr ernst nehmen, deswegen, weil uns die Zukunft unseres Heimatortes wichtig ist. Wir wollen gemeinsam den Ort, in dem wir leben, lebens- und liebenswert halten.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
Ich habe mich für das Amt des Bürgermeisters beworben. Und wir haben das schon sehr bald bekannt gegeben, weil die Bürgerschaft ein Anrecht hat, den Bewerber frühzeitig kennenzulernen. Es kann nicht sein, dass man sich kurz vor der Wahl der Öffentlichkeit als Kandidat präsentiert, unter dem Motto, je länger ich warte, um so weniger kann ich falsch machen, oder um so weniger bin ich angreifbar.
Der Wähler sollte wissen, mit wem er es zukünftig zu tun hat.
Bürgermeister werden zu wollen, heißt viel Vorleistung zu bringen. Man muss unter den Menschen sein. Nur dort erfährt man die Sorgen und Nöte des Einzelnen. Nur dort erfährt man, wo der Schuh drückt.
Man darf sich für nichts zu schade sein.
Und ganz wichtig ist es, die richtigen Leute und Personen aus allen Bereichen zu kennen. Von der Wohnzimmercouch aus wird das schlichtweg nicht möglich sein. Man muss Freunde gewinnen und diese Freundschaften auch pflegen. Ich möchte an dieser Stellen unsere besondere Freundschaft zu den "Bayerischen Gebirgsschützen" erwähnen. Ich bin erst jetzt am Heiligen Abend in Waakirchen bei der Gedenkfeier zur Sendlinger Mordweihnacht gewesen.
Das wird geschätzt, und wenn wir die Gebirgsschützen bei uns brauchen, werden sie auch kommen.
Ich erinnere an unsere Freundschaft mit der oberösterreichischen Gemeinde Kopfing. Ich weiß es gar nicht mehr, wie oft wir schon dort gewesen sind, wie viele Besprechungen wir dort gehabt haben, oder wie viele Veranstaltungen wir dort schon besucht haben.
Und was ist das Ergebnis:
Wenn wir die Kopfinger einladen, sind sie da.
Aber all das funktioniert nur, wenn das Geben und Nehmen beider Partner im richtigen Verhältnis steht.
Meine Damen und Herren,
unser Aidenbach hat es nicht verdient, stets mit negativen Schlagzeilen aufzuwarten.
Unsere Bürgerinnen und Bürger haben ein Anrecht auf ein Marktratsgremium, das sich ausschließlich um die Belange unserer Bürgerinnen und Bürger kümmert.
Wir wollen keine Spaltung in der Bevölkerung.
Wir wollen Gemeinsamkeit;
wir wollen vor allem Sachpolitik betreiben.
Ich erinnere mich noch gerne, als ich 1990 in den Marktrat gewählt wurde.
Damals wurde viel gearbeitet, damals wurde über Sachthemen lange diskutiert, es gab viele unterschiedliche Meinungen und Anschauungen,
aber,
und das war das Wichtigste: Wir haben gemeinsam immer gute Lösungen und Ergebnisse erzielt.
Und einen solchen Marktrat brauchen wir wieder.
Gott sei Dank konnten wir damals äußert wichtige Maßnahmen in Angriff nehmen und auch realisieren.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich bitte Sie am 02. März um Ihre Unterstützung für mich als Bürgermeister, aber natürlich auch für meine Mannschaft der CSU.
Und ich sage Ihnen: „Ich bin stolz auf diese Mannschaft, auf diese Liste, die wir Ihnen zur Marktratswahl anbieten“. Jede und jeder unserer Bewerberinnen und Bewerber war und ist immer dann da, wenn in Aidenbach etwas veranstaltet wird, wenn in Aidenbach jemand gebraucht wird.
Viele unserer Kandidaten sind bereits in unterschiedlichen Vereinen und Verbänden ehrenamtlich tätig und stellen allein schon dadurch Ihr großes Interesse an der Zukunft Aidenbachs und ihre Heimatliebe unter Beweis.
Wir von der CSU sind der Garant für eine erfolgreiche Zukunft Aidenbachs.
Ich bitte Sie um Ihre Unterstützung, wenn es am 02. März heißt, Ihren Bürgermeister und Ihre Markträte zu wählen.
Lassen Sie mir zum Abschluss noch ein paar Gedanken zum neuen Jahr machen:
Ängstliche Gedanken schaffen einen ängstlichen
Menschen
Zuversichtliche Gedanken schaffen einen
zuversichtlichen Menschen
Schwache Gedanken schaffen einen schwachen
Menschen
Starke Gedanken schaffen einen starken Menschen
Zielgerichtete Gedanken schaffen einen
zielgerichteten Menschen
Erfolgreiche Gedanken schaffen eine erfolgreiche Person
Begeisterte Gedanken schaffen eine begeisterte
Person
Sigrid Lutz
Für 2008 wünsche ich Ihnen viele begeisternde Gedanken und viel Erfolg und Freude bei der Umsetzung
Alles Gute und vielen Dank.
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